Nominierung für den einzigartigen Ennser Kleinkunstpantoffel

Ich freue mich sehr, bekannt geben zu dürfen, dass mein aktuelles Programm „Liebe, Schlager und andere Katastrophen“ für die Nominierung des Ennser Kleinkunstpantoffel ausgewählt wurde.

Wer hätte das gedacht? Kaum habe ich die rote Nase gegen eine rote Brille getauscht, scheint sich bereits ein ganz neues Kapitel aufzutun. Umso mehr freue ich mich, dass dieses Programm nun auch im Rahmen eines etablierten Kleinkunstformats Beachtung findet.

Der Ennser Kleinkunstpantoffel wird jährlich an Künstler vergeben, deren Arbeiten sich durch besondere Nähe zum Publikum (Wohnzimmeratmosphäre bis hin zu innerem Füße-Hochlegen), feine Beobachtungsgabe und eine eigenständige humoristische Handschrift auszeichnen. Im Zentrum stehen Programme, die sich nicht auf schnelle Pointen verlassen, sondern auf eine nachhaltige, manchmal leise wirkende Komik setzen.

„Liebe, Schlager und andere Katastrophen“ bewegt sich genau in diesem Spannungsfeld: zwischen musikalischer Nostalgie, emotionaler Offenheit und dem Versuch, den kleinen und größeren Dramen des Alltags mit einem Augenzwinkern zu begegnen. Dass gerade dieses Programm für die Nominierung ausgewählt wurde, lässt mich innerlich Luftsprünge machen – äußerlich bleibe ich aus Rücksicht auf meine derzeitige Kondition eher gedämpft.

Die Vorauswahljury hebt in ihrer Begründung vor allem die „sanfte Eskalation zwischen Herzschmerz und Harmoniewechseln“ sowie die „konsequente Verbindung von persönlicher Erzählweise und musikalischem Humor“ hervor. Außerdem wurde die „besondere textile Bühnenpräsenz“ und der „mutige Umgang mit sportlicher Dynamik“ erwähnt – Aspekte, denen ich bisher vielleicht zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt habe.

Die Preisverleihung findet im Rahmen eines gemeinsamen Abends statt, bei dem mehrere nominierte Programme präsentiert werden. Neben einer Juryentscheidung spielt auch die unmittelbare Resonanz des Publikums eine Rolle – ein Format, das ich sehr schätze, da es die Lebendigkeit des Moments mit einbezieht.

Der Abend selbst ist bewusst in ruhigem Tempo gestaltet und bietet ausreichend Raum für Zwischenentspannung. Der Preis gilt als eine Auszeichnung für Arbeiten, die das Publikum nicht nur zum Lachen bringen, sondern auch zum Verweilen einladen – ein Humor, der sich entfalten darf und nicht auf schnellen Effekt angewiesen ist.

In der Einladung wurde zudem darauf hingewiesen, dass das Publikum gebeten ist, in angemessenem Schuhwerk zu erscheinen – bevorzugt leicht, weich und geräuscharm. Diese Empfehlung versteht sich als freundlicher Hinweis auf den Charakter des Abends und die besondere Atmosphäre der Veranstaltung.

Ich freue mich sehr über diese Nominierung und bin gespannt auf die Begegnungen, die dieser Abend mit sich bringen wird – auf, vor und hinter der Bühne.

Und sollte ich den Preis tatsächlich mit nach Hause nehmen dürfen, werde ich selbstverständlich gut darauf aufpassen – insbesondere beim Transport.

Schließlich handelt es sich – wie der Name schon sagt – um den Ennser Kleinkunstpantoffel. Ich halte euch auf dem Laufenden – spätestens, wenn ich weiß, ob es der linke oder der rechte Pantoffel wird.

Bis dahin wünsche ich euch einen angenehmen, gemütlichen und humorvollen 1. April in euren Lieblingsschlapfen! 😉

Ich träume inzwischen abseits von Aprilscherzen von realen Preisen, wie zum Beispiel dem Ennser Kleinkunstkartoffel oder dem österreichischen Kabarettpreis! 😅

Sabine Falk

Clownin, Kabarettistin, Puppenspielerin, Künstlerin, Dipl. Ganzheitliche Kunsttherapeutin

Humor, Fantasie und berührende Begegnungen ziehen sich wie ein roter Faden durch Sabine Falks Arbeit: Als Begegnungsclown schenkt sie Nähe und Leichtigkeit in besonderen Momenten. Auf der Bühne überrascht sie als Bühnenclown und Kabarettistin mit poetischem Humor, während im Figurentheater Puppen, Märchen und Träume lebendig werden.

Wer tiefer eintauchen möchte, findet im Newsletter-Magazin bunte Geschichten, Impulse und Termine.

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