Jahresrückblick 2025 – Mutig neue Wege gehen!

Im Jahr 2025 habe ich immer wieder neue Wege eingeschlagen. Manche habe ich bewusst gewählt, andere haben sich beinahe unmerklich ergeben, und wieder andere waren – aus ganz unterschiedlichen Gründen – schlicht notwendig. Nicht jeder Schritt war leicht, aber jeder hat mich ein Stück weitergeführt.

Auch meine Kinder sind nach Pflichtschule, Matura und Zivildienst aufgebrochen und haben begonnen, ihre ganz eigenen Wege zu gehen. Das verändert vieles: unser Familiengefüge, den Alltag, die Nähe – und auch meine Ehe. Abschied und Neubeginn liegen dabei oft näher beieinander, als man denkt.

So ist es an der Zeit, die Kinder langsam loszulassen, Vertrauen wachsen zu lassen und den Blick wieder stärker auf mich selbst zu richten. Auf meine Bedürfnisse, meine Wünsche und auf das, was mir jetzt gut tut. Gleichzeitig melden sich auch die Gesundheit und das Älterwerden zu Wort – leise, aber bestimmt – und laden dazu ein, achtsamere, bewusstere Wege zu wählen.

Mein Jahresrückblick 2025 zeigt dir und mir, welche Pfade bereits begangen wurden, wo Spuren sichtbar geblieben sind und wo neues, unbekanntes Gelände wartet. Manche Wege wollen weitergegangen werden, andere dürfen ruhen. Und einige rufen danach, erst noch entdeckt zu werden.

Sei gespannt.

Meine Spuren im Jahr 2025

Die Vollendung meines Clownstücks

Bereits kurz nach der Coronazeit entstand die Basis für mein neues clowneskes Musikprogramm. Der Impuls kam von außen – wie so oft bei Dingen, die bleiben wollen. Eine junge Frau meldete sich bei mir, die bei der Geburtstagsfeier einer gemeinsamen Freundin eine kleine musikalische Clowneinlage von mir gesehen hatte. Diese Erinnerung war ihr so lebendig geblieben, dass sie mich bat, auch für ihre Eltern ein passendes Programm zu entwickeln.

Beide feierten während der Coronazeit ihren 80. Geburtstag – still, zurückgenommen, ohne großes Fest. Nun sollte dieses besondere Jubiläum endlich nachgeholt werden, gemeinsam mit Familie und Freunden. Schnell war klar: Die große Liebe der beiden gilt der Schlagermusik der 50er bis 80er Jahre. Aus dieser Vorliebe heraus entstand ein etwa 35-minütiges Stück mit Livemusik. Ausgewählte Schlager wurden in eine kleine, fein gesponnene Geschichte eingebettet, die immer wieder Parallelen zum Jubelpaar aufgriff – mal augenzwinkernd, mal berührend, stets mit Respekt und Wärme.

Beim Fest selbst zeigte sich, wie tragfähig diese Idee war. Das Programm, das ich gemeinsam mit meinem Mann, dem Musiker Rainer Falk, auf die Bühne brachte, begeisterte nicht nur die beiden Geburtstagskinder und die Auftraggeberin, sondern auch alle anderen Mitfeiernden. Es wurde gelacht, gelauscht, mitgesummt – und zwischendurch auch das Tanzbein geschwungen.

Sehr bald war klar: Das sollte keine einmalige Vorstellung bleiben. In den Jahren danach wuchs das Programm Schritt für Schritt. Neue kleine Szenen und Lieder kamen hinzu und Übergänge wurden feiner. Das Stück durfte reifen – in seinem eigenen Tempo. Anfang 2025 beschloss ich, daraus ein abendfüllendes Clownstück zu erarbeiten.

Gemeinsam mit Tanja Simma wurde im Februar und März intensiv gefeilt und geprobt. Ende März 2025 war es dann endlich so weit. Das Programm durfte in seiner vollen Pracht im Wiener Theater Olé auf die Bühne gebracht werden. Im April fand die Oberösterreichpremiere in Lichtenberg statt und im Oktober 2025 durfte ich das Linzer Publikum in der Tribüne Linz begeistern.

Das Ergebnis dieser Reise: ein lebendiges, musikalisches Clownstück, das Geschichten erzählt, Erinnerungen weckt und Menschen verbindet.

Von der Clownerie ins Kabarett

Nachdem ich mein Clownprogramm fertiggestellt hatte, schrieb ich zahlreiche Kleinkunstbühnen und Kulturvereine an. Voller Hoffnung schickte ich Ausschnitte, Beschreibungen und Fotos hinaus – und wartete. Doch es kam keine Antwort. Das Schweigen zog sich, und mit ihm wuchs die Frustration. Zweifel machten sich breit, und ich begann zu hinterfragen, ob das Stück seinen Platz wirklich finden würde.

Dann kam ein Anruf.
Caroline Richards vom Kleinen Theater Salzburg meldete sich bei mir. Sie erzählte mir, dass ihr der Ausschnitt meines Programms sehr gut gefallen habe und sie mein Stück gerne in ihn den Spielplan aufgenommen hätte. Gleichzeitig sprach sie aus, was mir zuvor niemand gesagt hatte: Clownerie für Erwachsene sei im Moment leider schwer zu verkaufen. Und dann stellte sie mir eine Frage, die vieles in Bewegung brachte. Ob ich mir vorstellen könne, ohne rote Nase zu spielen und mich ins Kabarettfach zu wagen.

Diese Frage brachte mich zum Nachdenken. Denn interessanterweise hatte ich mein Stück selbst schon länger als eine Mischung aus Clownerie und Kabarett empfunden. Dennoch war es kein kleiner Schritt. Die rote Nase ist mir über die Jahre zu einer treuen Begleiterin geworden – sie schenkt mir Schutz und zugleich Freiheit auf der Bühne. Sie loszulassen fühlte sich an, als würde ich ein vertrautes Stück meiner Bühnenidentität ablegen.

Aber manchmal braucht es genau diesen Moment des Innehaltens und des Mutes. Ich habe mich darauf eingelassen, habe die rote Nase zur Seite gelegt und einen neuen Blick (durch die rote Brille) auf mein eigenes Stück gewagt. Und so darf ich nun einen Ausschnitt meines Programms bei Die Kabarett 2026 präsentieren.

Ein neuer Weg, der sich nicht geplant, aber stimmig anfühlt. Und einer, der zeigt, dass Entwicklung oft dort beginnt, wo wir bereit sind, Bekanntes loszulassen und dem Neuen Raum zu geben. Mehr zu diesem Schritt findest du in meinem Blogartikel Warum aus meinem Clownprogramm ein Kabarettprogramm wird.

3 – 2 – 1 – Blog!

Immer wieder wurde ich in diesem Jahr mit der Aussage konfrontiert: „Was, du hast noch gar keinen Blog?“ Und auch in unterschiedlichen Seminaren fühlte ich mich manchmal wie ein Steinzeitmensch. Also nahm ich im beim Blogtoberfest von Judith Peters die Herausforderung an und begann einen Blog ins Leben zu rufen.

Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass so ein Blog nicht ganz so einfach online geht, wie ich mir das vorgestellt hatte. Der Perfektionist in mir, wollte natürlich auch, dass der Blog samt Blogübersicht dann auch zum restlichen Design der Webseiten passt. Leider hatte ich mich damals aber noch gar nicht mit meinen Seiten beschäftigt. Einzige Ausnahme: die Terminseite, die ich laufend aktuell halte. Zum Glück stand mir die wunderbare Hiacynta Hess zur Seite und so konnte sich meine neuer Blog innerhalb kurzer Zeit nicht nur lesen sondern auch sehen lassen.

30 Jahre CliniClowns Oberösterreich – Lachen, das bleibt

2025 war auch ein besonderes Jubiläumsjahr für die CliniClowns Oberösterreich, eine Organisation, die ich nun schon seit einigen Jahren mit meiner Arbeit als Clownin, aber auch im Büro begleiten und bereichern darf. Diese Doppelrolle empfinde ich als große Bereicherung, weil sie mir erlaubt, sowohl auf der Bühne als auch hinter den Kulissen Teil dieses wertvollen Wirkens zu sein.

Als Dr. Wilma Wickel bin ich derzeit gemeinsam mit 31 Kolleginnen und Kollegen unterwegs, um Leichtigkeit, Humor und Lachen in Krankenhäuser sowie Alten- und Pflegeheime in Oberösterreich zu bringen. Dabei ist mir besonders wichtig, dass sich mein Wirken nicht nur an Kinder richtet, sondern auch erwachsene Menschen einschließt, denn gerade sie geraten im Alltag von Krankheit, Pflege und Alter oft in den Hintergrund. Die Begegnungen sind jedes Mal anders, berührend, herausfordernd und oft überraschend.

Am 9. Mai 2025 wurde dieses Jubiläum im Posthof Linz mit einem großartigen Fest gefeiert. Ein vielfältiges Programm aus Musik, Kabarett und Clownerie machte den Abend zu einem bunten, lebendigen Benefizfest. Unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler steuerten kurze Szenen aus ihren Programmen bei und zeigten die große Bandbreite dessen, was Humor, Spiel und künstlerische Begegnung bewirken können.

Auch ich durfte an diesem Abend einen kleinen Ausschnitt aus meinem Stück zeigen. Es war eine besondere Erfahrung, dieses Programm vor Kolleginnen und Kollegen zu spielen – viele davon überraschte ich damit noch einmal ganz neu. Der Abend war geprägt von Wertschätzung, Freude und dem gemeinsamen Bewusstsein dafür, wie wichtig Leichtigkeit gerade dort ist, wo das Leben oft schwer wird.

Das Lebkuchenmännchen läuft

Es freut mich sehr, dass mein erstes Figurentheaterstück für Kinder, Das Lebkuchenmännchen, auch nach vielen Jahren noch immer gespielt wird. Dass dieses Stück so lange Bestand hat, berührt mich sehr und bestätigt mir, wie zeitlos einfache Ideen und fantasievolle Zugänge sein können.

Im Mittelpunkt steht der Lebkuchenmann auf seiner Reise – begleitet von Tieren, denen er begegnet. Diese werden nicht durch klassische Figuren dargestellt, sondern entstehen aus ganz alltäglichen Küchenobjekten. Aufbewahrungsgläser, Säckchen oder Kochlöffel verwandeln sich in Tiere und Menschen, die zum Leben erwachen. Gerade diese Reduktion auf einfache Materialien öffnet einen weiten Raum für Vorstellungskraft.

Das Stück lädt Kinder dazu ein, ihre eigene Fantasie zu entdecken und weiterzuspinnen. Es möchte Mut machen, selbst zu experimentieren, Dinge neu zu sehen und eigene Objektverwandlungen auszuprobieren. So wird die Küche zur Bühne, Alltägliches zum Spielpartner und das Erzählen hört nicht mit dem Ende des Stücks auf, sondern setzt sich im eigenen Tun fort.

In diesem Jahr durfte das Lebkuchenmännchen wieder einige Kindergärten besuchen, war aber auch beim Spiegel-Treffpunkt Altenberg und in der ausverkauften Tribüne Sankt Georgen an der Gusen zu Gast. Darüberhinaus lief es heuer sogar zur Kinderweihnachtsfeier der Linz AG, wo es die Kinder der Mitarbeiter*innen bis 5 Jahre zum Lachen und Staunen brachte. Der weiteste Weg allerdings führte das Lebkuchenmännchen zu den 47. Internationalen Puppentheatertagen in Mistelbach. An dieser Stelle auch herzlichen Dank an Festivalfotograf Josef Schimmer, der diese Momente so großartig festgehalten hat.

Weitere schöne und besondere Momente in 2025

  • Mit dem ersten Newslettermagazin Das Clownkaleidoskop ging ein neues Format online, das meine Arbeit und meine Gedanken sichtbar macht.
  • Mein Pinterest-Account wurde wiederbelebt und darf seither als Inspirationsraum weiterwachsen.
  • Neue Clownvideos sind entstanden und haben viel positive Resonanz erfahren.
  • Die vielen wertschätzenden Rückmeldungen von Menschen, die meine Stücke gesehen haben, haben mich bestärkt und mir gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.
  • Ein besonderes Highlight war das Fotoshooting mit meinem Bruder Christoph Gassner, bei dem neue Bilder entstanden sind, die meinen Weg ins Kabarett unterstützen.

Mein Blick zurück

Darauf bin ich stolz

  • auf meine Kinder, die ihre ganz persönlichen Wege eingeschlagen haben
  • auf mein erstes abendfüllendes Programm für Erwachsene
  • auf meinen Blog
  • auf mich
  • dass ich mutig den Schritt ins Kabarett gewagt habe
  • dass ich aktiver Grenzen setze

Wegweisende Momente

Eine meiner besten Entscheidungen 2025 war, an meinem Clownstück dranzubleiben und es nicht vorschnell loszulassen, auch als Rückmeldungen ausblieben. Ich habe mich entschieden, meiner Arbeit zu vertrauen und ihr Zeit zum Wachsen zu geben. Ebenso wichtig war die Entscheidung, genauer auf mich selbst zu hören und meine Gesundheit nicht länger hintenanzustellen.

Eine entscheidende Wendung brachte die Offenheit, mich auf Neues einzulassen – insbesondere der Schritt, mein Stück auch ohne rote Nase zu denken und mich dem Kabarettfach zu öffnen. Diese Entscheidung hat mir gezeigt, dass Entwicklung nicht bedeutet, etwas aufzugeben, sondern sich selbst weiter auszudehnen.

Was ich 2025 über mich erfahren habe

Positiv überrascht hat mich, wie viel Ausdauer und Klarheit ich in mir trage. Ich habe erfahren, dass ich mich weiterentwickeln kann, ohne meine Wurzeln zu verlieren. Gleichzeitig habe ich erkannt, dass ich dazu neige, über meine Grenzen zu gehen und zu lange durchzuhalten, bevor ich mir Pausen erlaube.

Das Schönste war vielleicht die Erkenntnis, dass ich mir selbst zunehmend vertraue. Dass ich Entscheidungen treffen kann, die nicht immer leicht sind, sich aber langfristig richtig anfühlen.

Wo ich Neuland betreten habe

  • Im Rahmen des Markendorfs habe ich mich intensiv mit meiner Marke und meinem persönlichen Markenhaus auseinandergesetzt.
  • Durch das Blogtoberfest von Judith Peters ist mein erster Blogbeitrag entstanden, den ich auf meiner Webseite veröffentlicht habe.
  • Kaltakquise war 2025 ein großes Thema: Mit Unterstützung von Katja Benny habe ich mich diesem mutig, umfangreich und mit viel Durchhaltevermögen gewidmet.
  • Der Gedanke, auch als Kabarettistin auf der Bühne stehen zu können, durfte wachsen – und wurde zu einer realen Möglichkeit.
  • Mit dem Newslettermagazin Clownskaleidoskop ist ein neues Format entstanden, das meine Arbeit und Gedanken bündelt.
  • Im Laufe des Jahres durfte auch KI ihren Platz finden – nicht als Ersatz, sondern als hilfreiche Begleiterin im kreativen Prozess.

Was mich 2025 gelehrt hat

Das Jahr 2025 hat mir deutlich gezeigt, wie wichtig es ist, gut für mich selbst zu sorgen. Ich habe erkannt, dass meine Kraft nicht selbstverständlich ist und Aufmerksamkeit braucht. Für das neue Jahr nehme ich mir vor, meine Gesundheit in den Mittelpunkt zu stellen – mit bewussten Pausen, mit Zeit für Rückzug und mit Momenten, in denen ich nichts leisten muss. Zeit für mich ist kein Luxus, sondern eine notwendige Grundlage für alles, was ich gebe.

Dazu gehört für mich auch, meinem Körper mit mehr Freundlichkeit zu begegnen. Ich möchte achtsamer essen, bewusster auswählen, was mir gut tut, und Schritt für Schritt zu einer gesünderen Ernährung finden. Eine sanfte Gewichtsreduktion sehe ich dabei nicht als Ziel des Verzichts, sondern als Teil eines respektvollen Umgangs mit mir selbst und meinem Körper.

Auch Bewegung und Sport sollen 2026 einen festen Platz in meinem Alltag bekommen. Nicht als Pflichtprogramm, sondern als Möglichkeit, mich zu spüren, Kraft aufzubauen und in Bewegung zu bleiben. Spaziergänge, bewusste Bewegung und alles, was mir Freude macht, dürfen Teil dieses Weges sein.

Was mein Herz füllt

Ich bin besonders dankbar

  • für meinen Ehemann
  • für meine Söhne
  • dass die Biopsie meines Brustgewebes keinen Krebs ergeben hat und ich weiterhin gesund sein darf
  • dass ich als Clowin, Kabarettistin und Puppenspielerin meine Leidenschaft und Berufung leben darf
  • dass meine Familie und ich gesund sind
  • dass wir in einem friedlichen Land leben dürfen

Stolpersteine und Wachstum

2025 hat mich vor allem darin gefordert, mit Veränderungen umzugehen, die ich nicht vollständig steuern konnte. Neue berufliche Wege, das beginnende Loslassen meiner Kinder, ein verändertes Familiengefüge und das bewusste Hinschauen auf meine Gesundheit haben viel innere Arbeit verlangt. Die größte Herausforderung war, mir selbst treu zu bleiben, während sich um mich herum vieles bewegt und neu sortiert hat.

Nicht alles ist so verlaufen, wie ich es mir erhofft hatte. Vor allem das Ausbleiben von Rückmeldungen auf mein fertiges Clownprogramm hat mich verunsichert und frustriert. Es gab Momente des Zweifelns und der Enttäuschung. Gemeistert habe ich diese Phasen, indem ich weitergegangen bin, offen geblieben bin und den Mut hatte, neue Perspektiven zuzulassen – auch dann, als sie zunächst ungewohnt waren.

Was gelungen ist

Sehr gut gelungen ist mir, dass ich drangeblieben bin. Ich habe mein Clownstück vollendet, weiterentwickelt und auf die Bühne gebracht. Ich habe neue Türen geöffnet, mich gezeigt und Chancen ergriffen, auch wenn sie mich aus meiner Komfortzone geführt haben. Besonders wertvoll waren die Begegnungen mit Kolleg:innen, Publikum und Menschen, die meine Arbeit gesehen und geschätzt haben.

Ein großer Erfolg war es, mir selbst zuzuhören und meinen Weg ernst zu nehmen. Beruflich durfte ich erleben, dass meine Arbeit berührt und Resonanz erzeugt – sei es auf der Bühne, bei Jubiläen oder im Rahmen der CliniClowns. Privat ist es mir gelungen, meine Kinder ein Stück weiter loszulassen und Vertrauen in ihre Wege zu entwickeln. Auch das bewusste Wahrnehmen meiner eigenen Grenzen sehe ich als wichtigen Erfolg.

Ich verabschiede mich von …

Ich lasse das Gefühl zurück, ständig funktionieren zu müssen. Ich verabschiede mich von dem Anspruch, allem gerecht zu werden und es allen recht zu machen. Auch den Druck, immer stark, verfügbar und belastbar zu sein, möchte ich nicht mitnehmen.

Ich lasse den Glaubenssatz los, dass mein Wert von Leistung, Sichtbarkeit oder Erfolg abhängt. Ich verabschiede mich von der Idee, dass Pausen Schwäche bedeuten. Und ich löse mich von der Vorstellung, dass es nur einen richtigen Weg gibt, den ich finden muss.

Mein Ausblick auf 2026

Was ich verändern möchte

2026 möchte ich bewusster mit meiner Energie umgehen. Ich plane Pausen ein und nehme mir Zeit für mich, ohne schlechtes Gewissen. Ich treffe Entscheidungen langsamer und achtsamer und höre genauer auf meine Bedürfnisse. Ich erlaube mir, Nein zu sagen, wenn etwas nicht stimmig ist, und Ja zu dem, was mich nährt – künstlerisch, körperlich und emotional.

So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten

Ob Bühne, Kindergarten, Schule oder besonderer Anlass – wir finden gemeinsam das passende Format. Ich bringe Erfahrung, Spielfreude und Feingefühl mit, du bringst den Anlass. Den Rest entwickeln wir im Dialog.

Folgende Stücke sind bereits fertig und jederzeit buchbar:

Folgendes Stück ist für 2026 in Planung:

Ein ganz besonderes Angebot für Schulen ist der Schulclown, der die Schüler*innen regelmäßig begleitet, unterstützt und auf spielerische und emotionale Weise stärkt.

Meine nächsten Schritte

Ich möchte das Kabarettfach weiter erkunden und erforschen, wie viel Clown in dieser Form weiterhin Platz haben darf. Dabei ist es mir wichtig, meine eigene Handschrift nicht zu verlieren, sondern sie klarer sichtbar zu machen – als Mischung aus Clownerie, Musik, Figurentheater und Kabarett.

Ich möchte mein abendfüllendes Stück festigen, weiterentwickeln und an Orte bringen, die zu mir passen. Lieber wenige, stimmige Auftritte als viele, die sich nicht richtig anfühlen. Ich erlaube mir, sichtbar zu sein, ohne mich zu verbiegen.

Ich möchte mir bewusst Zeiten nur für mich nehmen – Zeiten zum Ausruhen, Nachspüren und Auftanken. Meine Gesundheit soll 2026 einen festen Platz haben, nicht als Nebenschauplatz, sondern als Grundlage für alles andere.

Ich möchte achtsamer mit meiner Energie umgehen, Pausen ernst nehmen und Wege wählen, die mir guttun, auch wenn sie langsamer oder leiser sind. Ich darf Grenzen setzen, ohne sie erklären zu müssen.

Ich möchte die veränderte Familiensituation annehmen und die neuen Freiräume, die durch das Loslassen meiner Kinder entstehen, bewusst gestalten. In meiner Ehe möchte ich hinschauen, zuhören und neue Formen von Nähe entwickeln.

Ich möchte mit Menschen und Institutionen arbeiten, die meine Arbeit schätzen und Resonanz erzeugen. Begegnungen auf Augenhöhe sind mir wichtiger als Reichweite oder bloße Sichtbarkeit.

Meine Tätigkeit bei den CliniClowns möchte ich weiterhin mit Freude und Achtsamkeit ausüben – mit dem Blick darauf, auch mich selbst dabei nicht aus den Augen zu verlieren.

Ich möchte meinem eigenen Tempo vertrauen und mich nicht von äußeren Erwartungen treiben lassen. Ich erlaube mir, im Dazwischen zu bleiben – zwischen Clown und Kabarett, zwischen Bühne und Begegnung, zwischen Gewachsenem und Neuem.

Ich möchte meine Erfolge wahrnehmen, würdigen und feiern – nicht erst am Ziel, sondern bereits auf dem Weg dorthin.

Sabine Falk

Clownin, Kabarettistin, Puppenspielerin, Künstlerin, Dipl. Ganzheitliche Kunsttherapeutin

Humor, Fantasie und berührende Begegnungen ziehen sich wie ein roter Faden durch Sabine Falks Arbeit: Als Begegnungsclown schenkt sie Nähe und Leichtigkeit in besonderen Momenten. Auf der Bühne überrascht sie als Bühnenclown und Kabarettistin mit poetischem Humor, während im Figurentheater Puppen, Märchen und Träume lebendig werden.

Wer tiefer eintauchen möchte, findet im Newsletter-Magazin bunte Geschichten, Impulse und Termine.

14 Kommentare

  1. Liebe Sabine,
    toller Blog, und vor allem Klass, dass du so viel Energie und Mut zu Neuem hast!
    Alles Gute für 2026
    Liebe Grüße, Christopher

    Antworten
    • Lieber Christopher!
      Vielen lieben Dank und schön von dir zu hören! Wünsche dir ein gesundes und großartiges 2026!
      Liebe Grüße Sabine

      Antworten
      • Liebe Sabine,
        dein Blog ist wunderbar zu lesen und es ist mir eine Freude, dass wir auch im Neuen Jahr bei den CliniClowns wieder zusammenarbeiten werden!
        Liebe Grüße, Birgitta

    • Hallo Sabine! Dein Blog ist großartig, aufschlussreich und sehr bewundernswert, dich so zu öffnen und Deine Pläne so anschaulich zu präsentieren!
      Ich wünsche Dir bei und mit deinen Plänen viel Erfolg und weiterhin die tolle Unterstützung von Deinem Mann Rainer! LG von Tante Hilda

      Antworten
      • Liebe Tante Hilda!
        Ich freue mich sehr, dass auch du den Weg hierher gefunden und meinen Jahresrückblick gelesen hast. Vielen Dank für dein Feedback und deine Wünsche! Alles Liebe ins Burgenland! Sabine

  2. Wie schön, deine Entwicklung dieses Jahr zu sehen, liebe Sabine. Alles Gute für 2026 und viel Erfolg bei der Umsetzung deiner Vorhaben.
    Liebe Grüße
    Daniela

    Antworten
    • Liebe Daniela! Vielen lieben Dank für deine Worte. Ich hoffe, dir geht es gut! Ich wünsche auch dir alles Liebe für 2026! Liebe Grüße Sabine

      Antworten
    • Liebe Sabine,
      ein toller Blog.
      Sehr beeindruckend deine künstlerische und persönliche Entwicklung.
      Ich wünsche dir weiterhin viel Freude und Erfolg bei deinen Projekten und Vorhaben!
      Freu mich, dich bald in Salzburg auf der Bühne zu erleben.
      Herzliche Grüße
      Christa

      Antworten
      • Liebe Christa!
        Schön, dass du hier vorbeigeschaut hast. Vielen Dank für deine Wünsche und ich freue mich auch schon sehr auf ein Wiedersehen in Salzburg. Mit und ohne Bühne. 😊
        Schneeflockengrüße
        Sabine

  3. Liebe Sabine,

    dein Blog ist richtig super geworden. Ich habe ihn mit großem Interesse gelesen!

    Ich wünsche dir ein tolles 2026 und viel Erfolg bei der Umsetzung deiner Vorhaben… und ich freue mich auf unsere nächsten gemeinsamen Clowneinsätze!

    Liebe Grüße, Brigitte

    Antworten
    • Liebe Brigitte!
      Vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich freue mich sehr, dass dir mein Blog gefällt und noch mehr freue ich mich auf ein Wiedersehen!
      Liebe Grüße Sabine

      Antworten
  4. Was für ein inspirierender Blog liebe Sabine! Gerade auf Linkedin entdeckt, dass du auch aufs Jahr zurück schaust. Ich trag mich gleich in deinen Newsletter ein…

    Ich hatte 2025 die Chance, als Fotografin bei einem Clownsworkshop in Kärnten dabei zu sein. Wow. Das war starker Tobak. So viele innere Prozesse. So viele stake Emotionen, bevor auch das Lachen wieder sichtbar wurde.

    Freu mich sehr darauf, immer wieder von dir zu lesen!

    Grüße aus Kärnten

    Lisa

    Antworten
    • Liebe Lisa!
      Das freut mich sehr, dass du über LinkedIn zu mir gefunden hast. Dort bin ich nämlich nur sehr selten unterwegs.

      Ein Clownlehrer hat einmal gesagt „Clownerie ist eine ernste Sache.“ Und da hat er wohl recht gehabt. Ich beschäftige mich jetzt schon über 20 Jahre mit der Clownerie und dem damit eng verbundenen inneren Kind. Ich denke erst wenn der Clown wirklich authentisch ist und ein Mensch seine kindlichen und naiven Anteile ehrlich nach außen zeigen kann, fängt er an zu berühren. Und das ist mir auch in meiner künstlerischen Arbeit so wichtig. Brücken bauen und berühren. Und da sind alle Emotionen erlaubt.

      Deine Anmeldung zum Newsletter konnte ich noch nicht entdecken. Probiere es gerne noch einmal aus, und kontaktiere mich, wenn es nicht klappt. Ich freue mich auf dich!

      Liebe Grüße aus Oberösterreich
      Sabine

      Antworten
  5. Wow, so eine tolle Entwicklung.
    Schön, dass du es gepostet hast und uns teilhaben lässt.

    Weiterhin alles, alles Gute für dich.
    Auf das did Dinge zu dir kommen,die zu dir passen

    LG Ulla

    Antworten

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